Ratgeber für alle Hobbygärtner

Gartenmeister gibt Tipps

Forsythia Der Fühlingsbote

forsythiaDeutscher Name: Forsythie, Goldglöckchen.
Das Goldglöckchen gehört zur Familie der Ölbaumgewächse.
Jetzt im Frühjahr sehen wir sie wieder überall blühen und sie
erfüllen unsere Landschaften mit einem prächtigen gelben
Farbton.
Es ist ein stark verzweigter Strauch mit langen, biegsamen an der
Spitze im Querschnitt oft viereckigen Zweigen. Blätter gegenständig
oval-länglich, gesägt. Blüten einzeln, zu zweit oder zu dritt, sehr
reichlich, leuchtend gelb. Die vorliegende Form ist eine Kreuzung
zwischen den Wildarten F. suspensa und F. viridissima.
Von dieser unentbehrlichen Gartenpflanze gibt es mehrere Sorten.
Die Forsythia wird ca. 2 bis 3 Meter hoch.
Größe der Blüten ca. 2 bis 3 Zentimeter.
Die Forsythie kein beheimateter Strauch, sie stammt aus China
und Japan.
Ihre Blütezeit ist zu Beginn des Frühjahrs.
Für die Pflanzung wählen wir einen vollsonnigen bis halbschattigen
Standort.
Die Pflanze ist völlig frosthart. Paßt sich auch an schwere Böden-
typen an. Im Sommer reichlich gießen. Regelmäßig mit organisch-
mineralischen Mitteln düngen. Nach der Blüte schneiden, die ältesten
Zweige entfernen, die übrigen stutzen.
Die Vermehrung erfolgt durch halbverholzte Stecklinge im Sommer und Herbst.
Auch durch Teilung des Stockes und durch Ableger ( herunter-
hängende Äste die am Boden Wurzeln gezogen haben) erfolgt
eine Vermehrung.
Die Forsythia ist Anspruchslos und Pflege leicht.

Traumhaft schön - Der Staudengarten

Sie haben einen unausgefüllten Platz im Garten.?
Es wuchern zu viele Wildkräuter an dem Platz.
Oder, er liegt sehr im Schatten.! und und und……
Dann legen Sie doch einen Staudengarten an. Hier gibt es viele
Bodendecker zur Eindämmung von Wildkräutern.
Stauden können vom Frühjahr bis zum Herbst blühen. Wir legen den
Staudengarten natürlich so an, dass die hohen Stauden immer hinten
stehen und die niedrigen logischerweise vorne.
Ich nenne hier nur mal einige Sorten: Prachtspiere, Funkie,
Storchschnabel, Schleierkraut, Mädchenauge, Salbei, Fetthenne,
Katzenminze, Küchenschelle, Japan-Segge, Waldstenie und
Blutstorchschnalbel.
Es gibt noch viel mehr Sorten, erkundigen Sie sich in Fachmärkten
für Gartenpflanzen oder in einschlägigen Katalogen von Versand-
Gärtnereien.
Pflanzen Sie die hohen Stauden immer in zwei bis drei, die mittleren
in 4 bis 6 Gruppen zusammen. Bodendeckende in großen Gruppen.
Achten Sie beim Kauf auf den Standort der Stauden.
Es gibt für Halbschatten, Schatten und sonnige Lagen.
Verdichteten Boden etwas umgraben und mit Rindenhumus oder
Kompost anreichern.
Bei der Pflanzung bitte beachten: Pflanzloch etwas größer als der
Topf ist machen. Bei den Container-Pflanzen, wässern wir die
Staude ca. zehn Minuten, somit lässt sich die Pflanze besser
austopfen.
Für die Pflege, den Staudengarten zwei bis drei mal im Jahr jäten
und nicht zugewachsene Bestände flach durchreißen.
Im nächsten Frühjahr wird dann gedüngt. Ca. 40 g/qm organischen
Dünger einbringen.
Nun wünsche ich Ihnen gutes Gelingen bei der Anlage Ihres
Staudengarten.
Ihr Gartenberater
U.W.

Frühlingserwachen

Unsere Blüher im Frühjahr
Natürlich Narcissus Pseudonarcissus, Deutscher Name:
Osterglocke, Trompetennarzisse.
Famielie Amaryllisgewächse
Beschreibung: Ausdauernde Zwiebelpflanze. Zwiebel birnenförmig
von einer derben Hülle umgeben, Blätter aufrecht, linear, vorne
abgestumpft, etwas fett, hellgrün. Blüten einzelstehend, sehr auffällig.
Es gibt unzählige Gartensorten mit den unterschiedlichsten Blütenfarben und -formen.
Höhe der Pflanzen ca. 20 bis 35 Zentimeter.
Größe der Blüten ca. 5 bis 7 Zentimeter.
Heimat: Westeuropa, heute an vielen Stellen verwildert.
Blütezeit von mitte März bis mitte April.
Anspruch der Pflanze: Sonnige bis halbschattige Standorte. Bei uns
winterhart. Gedeiht auf allen möglichen Bodentypen, ziet aber
mittelschwere, humusreiche, frische Böden vor. Sollte nicht tief
eingepflanzt werden, da die Zwiebel die Tendenz hat, in den Boden
einzusinken. Sollte in Ruhe gelassen und nicht verpflanzt werden.
Nur alle vier bis fünf Jahre vereinzeln.
Vermehrung durch Brutzwiebeln, die man während der Ruhezeit im
Sommer und Herbst gewinnt. Im Oktober einpflanzen. Nach zwei bis
drei Jahren blüht die so herangezogene Osterglocke zum erstenmal.
Bemerkung: Anspruchslos, Pflege leicht.

Bon Appetito - Nahrung für die Pflanzen

Ab wann und wie oft soll gedüngt werden. Gute Frage!

Auf keinen Fall dürfen wir einfach Dünger im Garten ausstreuen,

nach dem Motto “viel hilft viel”. Das wäre falsch und unsinnig.

Grundsätzlich gilt : Mineralischen Dünger bringen wir erst dann

aus, wenn die Pflanzen auch in der Lage sind, Nährstoffe

aufzunehmen und zu verwerten. Das ist jetzt im Frühling der

Fall, wenn sie beginnen zu treiben.

In allen mineralischen Düngern liegen die Nährstoffe nämlich in

gut wasserlöslicher Form vor und können dadurch sofort von den

Pflanzenwurzeln aufgenommen werden.

Organisch oder organisch-mineralische Dünger dagegen wirken

langsamer, dafür aber lange anhaltend. Die darin enthaltenen

Nährstoffe müssen erst von den Bodenbakterien aufgespalten

werden, bevor sie von den Pflanzen aufgenommen werden können.

Diese Dünger wirken zwar nicht so schnell, aber dafür sanft und

schonend. Sie fördern und und ernähren das Bodenleben.

Es steigt der Humusanteil in der Erde. Ein Quäntchen zuviel hat

hier trozdem kein Nachteil. Es kommt nicht zu Verbrennung an

den Wurzeln.

Ins Grundwasser sickern die Nährstoffe auch nich gleich, denn

sie werden ja erst mit der Zeit wasserlöslich.

Achten Sie auf spezielle Nährstoff-Ansprüche. Zum Beispiel bei

Rosen-, Beeren-, Tomaten-, oder Rhododenddron .

Eine große Auswahl finden Sie in Gärtnereien oder Baumärkten-,

Gartencenter .

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Der Tipp für den Schnitt!

Je stärker der Sommerflider (Buddjela) zurückgeschnitten wird

umso kräftiger treib er aus und umso größer werden die Blüten.

Nach dem Schnitt wird gedüngt.

Viel Spass in der Gartensaison wünscht Ihnen

Ihr Gartenberater
U.W.

Hallo Hobbygärtner

Jetzt geht es wieder los.

Im Monat März erwachen so langsam wieder unsere Frühlingsgefühle.

Ich werde Euch hier ein paar praktische Tipps für den aktuellen Monat

März geben.

Draußen ist es ja noch recht kalt, jedoch wir haben unsere Vorbereitungen

für das Gartenjahr getroffen. Wer ein Gewächshaus hat, zieht sich seine

Sämlinge vor. Hier können wir Tomaten, Kohl, Radieschen und Salat

vorziehen.

Jetzt im Monat März wird dann alles , was an Gehölzen gepflanzt werden

muss (Bäume, Sträucher, Hecken, Obstgehölz und auch Rosen) in den

Boden gebracht. Denn bis Anfang April kann es bei milder Witterung

schon zu spät sein. Containerpflanzen können wir natürlich das ganze

Jahr einpflanzen.

Sobald der Boden frostfrei ist, können wir die frühe Aussaat vornehmen.

Was frühzeitig wächst wird kräftig und abgehärtet, es entgeht vielen

Schädlingen. Es gibt da zahlreiche frostunempfindliche Blumen und

Gemüsesamen.

Dazu zählen Karotten, Möhren, Salat, Spinat, Zwiebeln, Schwarzwurzeln,

Petersilie und Radieschen; an Sommerblumen Goldmohn, Clarkien,

Ringelblumen, Schleierkraut, Glockenblumen, Kornblumen,

Sommerazaleen, Edellupinien, Schleifenblumen, niedrige Sonnenblumen,

einjähriger Rittersporn und Mädchenaugen.

Wenn Sie pflanzen, achten Sie auf die Bodentemparatur. Denn von ein

paar warmen Sonnenstrahlen, sollten wir uns nicht irritieren lassen.

Wer will, kann auch schon Ende März, vorgekeimte Kartoffeln unter den

Boden bringen.

Bei frostfreiem Wetter, beginnen wir auch unsere Rosen den sogenannten

Startschnitt zu geben.

Zurückgeschnitten wird auf vier bis fünf nach außen gerichtete Augen

(Triebknospen), wenn man langstielige große Blüten erzielen will.

Auf das Thema Rosen, werden wir nochmals speziel zurück kommen.

Was wir nicht vergessen sollten, ist unser Rasen. Wer genau hinschaut,

bemerkt schon ein kleines kräftiges Grün. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt,

den Rasen zu entfilzen und vertikutieren. Durch das Vertikutieren wird

der Rasen belüftet; d.h. wir schneiden Minifurchen in den Boden und

zerteilen die Grasnarbe. Anschließend können wir mit dem Rechen,

mühelos das alte oder abgestorbene Gras, sowei das Moos, heraus

rechen. Gedüngt wird dann im April mit Hornspäne oder Spezial

Langzeitdünger.

Wer ein Frühbeet oder Folien-Tunnel hat, sollte auf stauende Wärme

achten. Lüften Sie tagsüber, nachts natürlich geschlossen halten.

Ich hoffe, dass Sie einige Tipps anwenden können.

Also bis zum nächsten grünen Tipp.

Euer Gartenberater

U.W.